"Die verflixten Fünfsatzspiele" reicht als Kommentar, um den Grund der 6-9 Niederlage beim TV Wendlingen auf den Punkt zu bringen. Vier Spiele gingen in den fünften Satz - Patrick Dudek hatte gegen Stefan Frasch sogar Matchball - aber alle Spiele wurden leider verloren. „Heute war definitiv ein Punkt drin“ fügte ein enttäuschter Adrian Klosek an. Von der Ausgangsbasis her, war an diesem Tag überhaupt nicht an einen Punkt zu denken, da die TSG Heilbronn mit einer angeschlagenen Rumpftruppe nach Wendlingen angereist war.

Platz 6 verteidigen

Am Wochenende ist die TSG Heilbronn zu Gast beim Tabellennachbarn TV Wendlingen, die bei einem Sieg an der TSG Heilbronn vorbeiziehen kann. Sogar in vollständiger Besetzung – wie es beim 9-7 Sieg der TSG über Wendlingen in der Vorrunde der Fall war – würde das Spiel ein enges werden, aber da sich die TSG Heilbronn in der Rückrunde nur mit einer Rumpftruppe präsentieren kann, wäre es ein Wunder beim TV Wendlingen zu punkten. Zumal Tom Mayer verletzungsbedingt die Reise nach Wendlingen nicht antreten wird und alle Spieler um eine Position aufrücken müssen.

Mit dem 8-8 Unentschieden bei der Zugbrücke Grenzau ist für die TSG Heilbronn ein kurioses Spiel zu Ende gegangen. Das Spiel hätte auch mit der Überschrift „das Spiel der Ersatzleute“ betitelt können. Denn auf beiden Seiten waren die Mannschaften ersatzgeschwächt angetreten. Bei Grenzau fehlten die Nummer 1 und 2, bei der TSG Heilbronn die Nummer 1 sowie verletzungsbedingt Tom Mayer.

An diesem Wochenende bestreitet die TSG Heilbronn ihr nächstes Spiel beim Tabellennachbarn Zugbrücke Grenzau. Zwar trennt die Mannschaften nur ein Platz in der Tabelle, doch durch die geschwächte Aufstellung, ohne Nummer 1 und ohne den verletzten Tom Mayer, ist die TSG Heilbronn vom Mannschaftsvermögen gegenüber Grenzau genauso so weit entfernt wie die räumliche Distanz zum Spielort, fast 250 km. Tom Mayer, der sich beim Top12 Ranglistenturnier vor zwei Wochen am Rücken verletzt hat, wird geschont, um kein Risiko einzugehen. Die Hoffnung besteht, dass er in den letzten Spielen in der Rückrunde wieder zum Einsatz kommt. Für die übrigen, gesunden Spieler der TSG Heilbronn heißt es, in jedem Spiel über sich hinauszuwachsen und auf eine schwache Leistung der Grenzauer zu hoffen, um eine minimale Chance zu haben, zumindest einen Punkt auswärts mitzunehmen.

Ohne Nummer 1 in der Rückrunde zu spielen ist eigentlich Bärendienst genug für die TSG Heilbronn, aber leider ist die Mannschaft auch noch vom Verletzungspech verfolgt. Tom Mayer, etatmäßige Nummer 2 zog sich am letzten Wochenende beim Deutschen TOP12 Ranglistenturnier eine Rückenverletzung zu, die es ihm nicht erlaubte bei den beiden Spielen gegen den Tabellenführer TTC Bietigheim-Bissingen sowie gegen den Tabellenvorletzten TV Limbach aufzulaufen.

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